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Der richtige Füller

Schreiblernfüller begleiten die Schülerhand über einen längeren Zeitraum, als nur durch den Buchstaben-Schreiblernprozess. Besonders der Füller ist wichtig für die Feinmotorik. Heutzutage müssen die Schülerinnen und Schüler in kürzerer Zeit schreiben lernen und haben dabei weniger Zeit zum Üben, als noch vor ein paar Jahren. Das Kind sollte beim Kauf eines Füllers unbedingt dabei sein! Und es bringt nichts, einem Kind den scheinbar besten Füller kaufen zu wollen. Es gibt viele verschiedene Arten von Füllern, mit weichen oder ausgeprägten Griffmulden, mit kurzen und mit langen Griffstücken u.v.m.

Wenn man einem Kind verschiedene Füller zur Auswahl gibt, entscheidet eine bequeme Schreibhaltung über den Kauf – das Aussehen ist meistens schlicht und einfarbig. Wenn die Kinder bereits einen Schreiblernstift einer Marke haben, wird es meistens auch der passende Füller, trotzdem ist es enorm wichtig, den Füller zu testen. Wir sehen meistens schon beim ersten Wort ob der Füller geeignet ist oder nicht. Durch die Unterschiedliche Haltung des individuellen Kindes gibt der Füller zu viel Tinte ab oder nicht gleichmäßig. Ist der Stift zu dick oder zu dünn verkrampft das Kind. Ein Füller soll gut schreiben, sonst verliert das Kind die Lust am Schreiben.

Linkshänder

Es gibt auch spezielle Linkshänder Füller, die, wie die anderen auch, getestet werden sollten. Je nachdem wie das Kind den Füller hält, ist der Tintenfluss des Füllers. Wenn der Füller kratzt und kaum Tinte abgibt, oder gar schmiert ist es definitiv nicht der richtige Füller. Das Griffprofil ist meistens entgegengesetzt und auch die Federn werden auf der linken Seite angeschliffen, Sollte ihr Kind dennoch Probleme haben, ist der Tintenroller auch eine ideale Ergänzung zum Üben.

Der Füller und seine Handhabung


Viele Kinder können den Druck, den sie auf die Feder ausüben, leider nur schwer dosieren. Bei unseren Füllern kann man jederzeit die Feder tauschen, was bei einem Anfänger schon mal passieren kann, da ja vieles beim Füller neu und anders ist als mit Bleistift zu schreiben.

Bitte verwenden sie immer die passende Patrone um ein Auslaufen zu vermeiden. Königsblau kann mit einem sogenannten Tintenkiller korrigiert werden, alle anderen Farben nicht. Falls der Deckel des Füllers mal verloren geht, gibt es die Möglichkeit Ersatzdeckel zu bestellen.

Die richtige Haltung ist wichtig

Daumen und Zeigefinger halten den Füller. Die anderen dienen als Abstandshalter zum Papier. Mehr Finger bedeuten eine erhöhte Anstrengung für den Sehnenapparat und können im Extremfall sogar zu Nackenverspannungen und Kopfschmerzen führen.

Hilfe beim Verkrampfen

Es macht Sinn, abwechselnd auch mit anderen Stiften zu schreiben, um eine Überlastung der Fingermuskulatur zu vermeiden. Kleine Pausen helfen außerdem die Muskulatur zu entspannen. Außerdem beugen Knetübungen, Knautschbälle oder Fingerspiele einer Lustlosigkeit oder gar Abneigung gegenüber dem Füllerschreiben vor. So steht von Anfang an der ungezwungene Umgang mit dem Schreibgerät im Vordergrund, der möglicherweise bis ins hohe Alter anhält.

Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Ihr Team vom Magazin2